Heizkosten sparen

   

Ersparnis bei Heizkosten

Die milden Temperaturen zu Winterbeginn helfen den Heizölkunden, Heizkosten zu sparen: Derzeit wird deutlich weniger Heizöl verbraucht als sonst um diese Zeit üblich. Aber schon ab dem 1. Januar wird die Mehrwertsteuer auf 19 Prozent steigen. Selbst wenn die Heizölpreise aufgrund des milden Herbstes nicht schon in naher Zukunft steigen, teurer wird es trotzdem. Niemand will für das heizen seiner Wohnung mehr zahlen als unbedingt nötig, und dies ist bei den explodierenden Heizkosten ein gut nachzuvollziehendes Anliegen. Da aber in den meisten Miet- und Eigentumswohnungen die Heizkosten noch immer durch den Einsatz so genannter Verdunster ermittelt werden, ist eine wirklich genaue Berechnung der Heizkosten schon aus technischen Gründen nur sehr unzureichend möglich.


Heizkosten: Verbrauch senken


Hilfe bietet hier ein neu entwickeltes Verfahren, das alleine durch die intelligente Auswertung der Heizkosten aus den Wohneinheiten rund zehn Prozent der anfallenden Heizkosten sparen kann, ohne dass die Bewohner ihr Heizverhalten ändern. Dieses System sammelt Verbrauchsdaten der Heizkörper und sendet sie in den Heizungsraum. Dort werden die Daten nicht nur, wie bisher, aufgezeichnet und zur Heizkostenabrechnung verwendet, sondern ausgewertet und mit einem komplexen Fuzzy-Logic- System zur optimierten Steuerung der Heizung genutzt.

Der Investitionsaufwand ist gegenüber einer Heizungs Modernisierung sehr gering, da die Daten für die Heizkostenabrechnung in jedem Fall gesammelt werden müssen; lediglich der zentrale "Datensammler" kommt hinzu. Die Erfassungsgeräte an den Heizkörpern zeigen den Bewohnern zudem transparent die aktuellen Heizkosten sowie die Verbrauchswerte des Vorjahres.